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CONTENTEinleitung
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EinleitungDiese Seite gibt eine Zusammenfassung der Sektionen Psilocybe und Coprophila der Gattung Psilocybe (Kahlköpfe). Diese Gruppen umfassen die frühere Gattung Deconica. Sie haben relativ kleine Sporen. Diese Kahlköpfe sind Saprophyten und wachsen auf abgestorbenem organischen Material: Pflanzen-oder Holzteilen und was die Sektion Coprophilae angeht auch auf dem Kot von Pflanzenfressern. Außerdem umfaßt sie zwei Arten, die früher bei Melanotus untergebracht waren. Experimentelle Studien haben belegt, daß diese sehr eng mit den Arten der Sektion Psilocybe verwandt sind und sich nur durch den exzentrischen oder seitlichen Stiel unterscheiden. Die halluzinogenen Arten um P. semilanceata und P. cubensis sind also nicht inbegriffen. Diese werden in einer späteren Webseite behandelt |
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1.Habitus crepidotoid (auf dem Substrat sitzend oder mit kurzem seitlichem Stiel) |
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1. Habitus mycenoid oder collybioid (mit schlankem zentral angeheftetem Stiel) |
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2. Hut lederartig, trocken, nicht durchscheinend gerieft, wiederauflebend nach Trockenheit, auf diversen, auch anthropogenen Substraten wie Holz, alten Zeitungen und Kokosmatte |
P. horizontalis |
2. Hut weich, nicht lederartig, klebrig, durchscheinend gerieft; auf Gräsern, Seggen, manchmal auf Pflanzenstengeln |
P. philipsii |
3. Arten mit kleinen Sporen: 5.5-7.0 µm lang |
4 |
3. Arten mit größeren Sporen |
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4. Sporen ohne oder mit sehr kleinem Keimporus; ohne Velum |
P. micropora |
4. Sporen mit deutlichem Keimporus; Hutrand und Stiel mit Resten des Velums |
P. xeroderma |
5. auf Mist wachsend und Sporen größer als 10 µm |
6 |
5. auf Gräsern, krautigen Pflanzen oder Holz; nicht oder nur selten auf Mist und dann Sporen kürzer als 10 µm |
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6. Velum vorhanden und als Ring oder Ringzone am Stiel sichtbar und manchmal auch als Flocken am Hutrand |
7. |
6. Velum fehlend |
9. |
7. Sporen in der Vorderansicht oval, nicht eckig |
P. merdicola |
7. Sporen in der Vorderansicht eckig-höckerig |
8. |
8. Ringzone faserig, oft in der unteren Stielhälfte; Sporen 11.0-12.5 x 7.5-9.0 x 7.0-8.0 µm |
P. merdaria, Dungkahlkopf |
8. Ringzone häutig, selten faserig, meist in der oberen Stielhälfte, Sporen 13-17 x 8.5-11 x 7.5-9.5 µm |
P. moelleri, beringter Dungkahlkopf |
9. Sporen in der Vorderansicht sechseckig, 10-14 µm lang |
P. coprophila, Mistkahlkopf |
9. Sporen in der Vorderansicht oval, 15-19 µm long |
P. subcoprophila, Großsporiger Mistkahlkopf |
10. Sporen im Schnitt 7 - 9 µm lang |
11. |
10. Sporen im Schnitt länger als 9 µm |
23. |
11. Pleurozystiden zahlreich; Hut und Stiel fein flockig; Sporen stark abgeflacht, rautenförmig |
P. flocculosa |
11. Pleurocystidia fehlend |
12. |
12. Sporen dünnwandig oder mit leicht verdickten Wänden, Lamellen hell |
13. |
12. Sporen mit deutlich verdickten Wänden, Lamellen dunkel purpurbraun bis schwarzbraun bei Reife |
17. |
13. Huthaut völlig als dünne, durchscheinende Haut abziehbar; Sporen mitra- bis rautenförmig in der Vorderansicht |
14. |
13. Huthaut nicht völlig abziehbar; Sporen ellipsoid bis eiförmig in der Vorderansicht |
15. |
14. Auf abgestorbenen Gras- und Seggen; Velum bei reifen Fruchtkörpern nicht mehr zu sehen, allerhöchstens als Fäden am Hutrand; Sporen im Schnit 7.8-8.6 µm lang |
P. inquilinus, Gemeiner Kahlkopf |
14. Auf abgestorbenem Holz; Velum bleibend und sichtbar an Stiel und Hutrand; Sporen im Mittel 6.0-7.6 µm lang |
P. crobula |
15. Velum deutlich sichtbar als faserige bis fast häutige Cortina zwischen Hut und Stiel sichtbar und bleibend, später als Flocken am Hutrand sichtbar; Sporen oft mit Papille; zwischen Carex in subalpinen Mooren |
P. velifera |
15. Velum fehlend oder weniger entwickelt; in anderen Habitaten wachsend |
16 |
16. Velum fehlend; auf Grasresten an reichen, nitrophilen Stellen; Sporen deutlich abgeflacht |
P. subviscida var. subviscida |
16. Hut trocken; Velum als Reif oder kleine Flocken auf dem ganzen Hut sichtbar, später als Flocken am Hutrand; auf Wiesen; Sporen nicht deutlich abgeflach |
P. castanella, Kastanienkahlkopf |
17.die meisten Sporen in der Vorderansicht mitraförmig oder rhomboid |
18. |
17. Sporen in der Vorderansicht eiförmig oder weniger als 50% mitraförmig oder rautenförmig |
20. |
18. Hut klebrig, in der Mitte glatt und nur am Rand ein paar Velumreste |
P. phyllogena, Rautensporiger Kahlkopf |
18. Hut trocken, mit faserigen oder flockigen Velumresten |
19. |
18. Ohne Pleurozystiden |
P. rhomboidospora |
19. Mit Pleurozystiden |
P. flocculosa |
20. Hutrand mit deutlichem Velum, meist als Flocken auf und an dem Rand |
21. |
20. Hut ohne Velum |
22. |
21. Zwischen Moosen wachsend, meist auf armen sandigen Böden |
P. montana, Sandtrockenrasen- Kahlkopf/ Trockener Kahlkopf |
21. Parasit auf Polytrichum in der alpinen Zone |
P. chionophila , Parasitischer Mooskahlkopf |
22. an nitrophilen Stellen auf Pflanzenresten wachsend, auch auf Stoh und altem Mist; Cheilozystiden zugespitzt |
P. subviscida var. velata (= P. bullacea |
22. Zwischen Moosen in feuchten Weiden; Cheilozystiden kopfig |
P. magica. |
23.Hut trocken |
P. montana var. macrospora |
23. Hut klebrig mit abziehbarer Huthaut |
24. |
24. Sporen 8.5-11 x 4.5-6.5 µm,, mit etwas verdickter Wand; auf Fichtenholz |
P. tenax |
24. Sporen 8.5-12 x 6.0-7.5 x 5.5-6.5 µm, mit sehr dicker Wand; zwischen Strandroggen (Elymus arenarius) in den Dünen an der Küste |
P. pratense |
SYNOPSIS DER EUROPÄISCHEN KAHLKÖPFE DER SEKTIONEN PSILOCYBE UND COPROPHILAE | |
sektion PsilocybeP. inquilinus |
sektion Coprophilae
P. coprophila |